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kinko zeoklin (Medium zur Zeolith-Filterung) 8-32mm 1000g

Material: thermisch aktivierter Naturzeolith, > 90% Klinoptilolithanteil

Verfügbare Korngrößen: 8-32 mm Mischung, 2,5/3-5 mm Mischung, 1-2,5 mm Mischung

kinko zeoklin ist erhältlich in 500 g und 1000 g HDPE Beuteln.

8-32 mm: 500 g entsprechen ca. 600 mL (ausreichend für ca. 300 L Aquarien 6-8 Wochen), 1000 g entsprechen ca. 1,2 L (ausreichend für ca. 500 L Aquarien, 6-8 Wochen).

2,5-5 mm: 500 g entsprechen ca. 550 mL (ausreichend für ca. 400-500 L Aquarien, 6-8 Wochen); 1000 g entsprechen ca. 1,1 L (ausreichend für ca. 700-800 L Aquarien, 6-8 Wochen).

1-2,5 mm: 500 g entsprechen ca. 500 mL (ausreichend für ca. 700 L Aquarien, 6-8 Wochen), 1000 g entsprechen ca. 1,0 L (ausreichend für ca. 1000-1500 L Aquarien, 6-8 Wochen).


Wirkungs- und Funktionsweise:

Die Zeolithfilterung ist eine in Ihrer Wirkungsweise komplexe und zugleich äußerst effektive Methode zur Minimierung von in Meerwasser gelösten anorganischen Nährstoffe wie Ammonium (NH4+) oder ortho-Phosphat. Allerdings ist diese Methode auch keine Wunderwaffe, die für jedes Aquarium eine vergleichbar gute Wirkung erzielt. In Anlehnung an die zur erfolgreichen Anwendung eines jeden adsorptiven Filtermediums notwendigen optimalen Umgebungsvoraussetzungen, stellt die Zeolithfilterung im Vergleich zu Aktivkohle oder zu Anionenadsorbern die höchsten Anforderungen.

sangokai kinko zeoklin ist ein natürliches, thermisch aktiviertes Zeolithmaterial, das geologisch in die Gruppe der Klinoptilolithe eingeordnet wird. Ein Klinoptilolith kann als ionenaustauschwirksames Mineral mit verschiedenen Austauschionen abgebunden sein, z.B. mit Natrium (Na+, Natrium-Klinoptilolith), Kalium (K+, Kalium-Klinoptilolith), oder Calcium (Ca2+-Klinoptilolith). Typischerweise hat ein Klinoptilolith eine hohe Bindungsaffinität zu Ammonium, so dass auf der Interaktionsfläche eine Anlagerung von Ammonium unter gleichzeitiger Abspaltung des jeweiligen Austauschions stattfindet. Darüber hinaus enthält kinko zeoklin auch weitere mineralische Einschlüsse, darunter auch Eisen- und Manganoxide, die unabhängig von der Ionenaustauschwirkung des Klinoptiloliths, im Wasser gelöstes anorganisches ortho-Phosphat binden können. Somit zeigt dieses Filtermaterial neben der direkten Wirkung innerhalb des Stickstoffkreislaufs auch ein erweitertes Anwendungsspektrum bei der Kontrolle der Phosphatkonzentration.

zeoklin ist in drei verschiedenen Korngrößenfraktionen verfügbar: grobe Mischfraktion 8-32 mm, eine kleinkörnige Fraktion mit 3-5 mm Korngröße, sowie eine feine Körnung mit 1-2 mm Korngröße. Wie bei allen adsorptiven Filtermedien gilt auch hier für ein definiertes Filtervolumen, dass die verfügbare Oberfläche dann zunimmt, wenn sich die Korngröße des Materials verkleinert. Bezogen auf 1 L Material ist entsprechend die verfügbare Oberfläche für die 1-2 mm Körnung größer als bei der 3-5, und diese wiederum größer im Vergleich zur 8-32 mm Körnung. Gleichzeitig bedeutet eine geringe Korngröße eine höhere Verdichtungsgefahr, so dass die Pumpendruckleistung bei einer gleichbleibenden Förderleistung entsprechend hoch sein muß. Auch gilt der Befreiung des Materials von partikulären Einlagerung bei einer kleinen Körnung eine größere Aufmerksamkeit, so dass diesbezüglich die 8-32 mm Körnung von Vorteil ist (dafür ist aber die Gesamtoberfläche niedriger).

Bezüglich der Auswahl der Korngröße würde zeoklin in der 8-32 mm Körnung unbedingt in speziellen Zeolithfiltern zur erfolgreichen Anwendung kommen, die über einen Reinigungsmechanismus verfügen (dazu mehr auf der Infoseite Nr. 2). Bei einer hohen Ammoniumbelastung des Aquariensystems, z.B. bedingt durch einen hohen Fischbesatz, oder bei einem hohen organisch-partikulären Nährstoffgehalt (Aquarien mit einer Standzeit von > 2 Jahren), ist die 1-2,5 mm oder die 3-5 mm Körnung aufgrund der größeren Interaktionsfläche zu bevorzugen, wobei diese Körnungen in einem Fließ-/Wirbelbettfilter anzuwenden sind. Eine hohe Durchlfußrate von 400-500 L/h sorgt hierbei für eine gute Entlastung solcher Aquariensysteme, wobei die Durchflußraten auch individuell niedriger eingestellt werden können/müssen, wenn die Nährstoffe Nitrat und/oder Phosphat stark abgesenkt sind.

Die 8-32 mm Körnung ist sowohl für den klassischen Wirbelbettfilter, v.a. aber für den speziellen Zeolithfilter geeignet, und kann hier in Kombination mit Nährstoffmedien wie sangokai shoku nutribacter I zur biologischen Nährstoffeliminierung sehr einfach und erfolgreich eingesetzt werden (siehe Seite 2). Eine möglichst tägliche Reinigung des Zeolithfilters, bzw. regelmäßiges Beklopfen des Wirbelbettfilters alle 1-2 Tage, sorgt für die entsprechende Befreiung von zeoklin von partikulären Einlagerungen. Die Anforderungen an die Pumpenleistung ist bei dieser Korngröße geringer, weil das Lückensystem im Filter größer und damit auch der materialbedingte Gegendruck niedriger ist. Korallenriffaquarien mit einem normalen bis geringen Fischbesatz, und v.a. sehr rein gestaltete Aquarien mit einer Dominanz an kleinpolypigen Steinkorallen (SPS), würden die 8-32 mm Körnung in Kombination mit shoku nutribacter I bevorzugen. Die Durchflußrate für die 8-32 mm Körnung liegt bei ca. 350-400 L/h und sollte ein Maximum von ca. 500 L/h nicht überschreiten. Im Falle von Mangelerscheinungen an den Korallen ist es ratsam, die Durchflußrate im Filter auf ca. 200 L/h zu reduzieren. Für die feineren Körnungen (1-2 mm, 3-5 mm) sollte die Durchflußrate generell nicht höher sein als 250-300 L/h, da die Gesamtoberfläche und der hohe Materialabrieb hier vergleichsweise sehr hoch ist.

zeoklin ist ein sehr leistungsfähiges Material, das insbesondere in frisch eingerichten und jungen Aquarien hervorragende Ergebnisse erzielt. Allerdings muss der Aquarianer stets wachsam sein, wenn es darum geht, Nährstoffmangelsituationen zu verhindern. Dementsprechend sollten insbesondere junge Aquarien zunächst nur mit einer geringen Zeolithmenge betrieben werden, die dann ggf. bei Bedarf weiter gesteigert werden kann.

Folgende Dosiermengen und Durchflußraten sollten eingehalten werden:

1. Durchflußrate: eine für den Einsatz von zeoklin ausgewählte Filtereinheit sollte mit einer stündlichen Volumenrate von 300-400 L/h, maximal 500 L/h für die 8-32 mm Körnung, und 200-300 L/h für die feineren Körnungen betrieben werden. Die meisten zylindrischen Wirbelbettfilter mit einer maximalen Bauhöhe von ca. 30 cm können in der Regel mit einer Pumpe bestückt werden, die eine Nennleistung von ca. 1000 L/h aufweist. Je höher ein Wirbelbett- oder Zeolithfilter ist, desto leistungsfähiger muss die Betriebspumpe sein, sowohl was die Nennleistung an gefördertem Wasservolumen pro Stunde angeht, als auch die Druckleistung bezogen auf eine auf der Pumpe lastenden Wassersäule.

Eine zu hohe Durchflußrate erzeugt einen zu starken Materialabrieb, der ggf. die Eiweißabschäumung überlastet und sich dadurch im Aquariensystem unter potentieller Rücklösung der gebundenen Nährstoffe ablagert. Bezüglich des Materialabriebs und einer effizienten Entfernung von Abriebpartikeln sollte der Zeolithfilter generell in unmittelbarer Nähe des Eiweißabschäumers platziert werden, damit dieser den Abrieb und die daran gebundenen Nährstoffe sicher entfernen kann.

2. Dosiermengen pro 100 L Aquarienwasser:

Achtung: feine Körnungen sind für den Betrieb im Fließbettfilter oder im Filtersack geeignet, 8-32 mm Körnung ist für Fließbettfilter und Zeolithfilter geeignet.

Anfangsdosierung: max. 50 mL (feine Körnungen), bzw. max. 100 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L für ca. 2 Wochen. In jungen (< 12 Monate Standzeit) und frisch eingerichteten Aquarien sollte nur die Hälfte gebraucht werden!

Folgedosierung: ca. 75 mL (feine Körnungen), bzw. 150 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L für weitere 2-3 Wochen.

Langzeitdosierung: 75-max. 100 mL (1-2,5 mm), 150-max. 200 mL (2,5-5 mm), bzw. 200-max. 250 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L Wasser.

Da sich die Zeolithoberfläche bedingt durch den hohen Wasserdurchfluß im Filterreaktor kontinuierlich abreibt, sollte das Material zu 2/3 alle 6-8 Wochen getauscht werden. Um den nährstoff- und biofilmbeladenen Abrieb (siehe Infoseite 2) effizient aus dem Wasser entfernen zu können, sollte der Auslauf aus dem Zeolithfilter möglichst nahe der Ansaugungseite des Eiweißabschäumers erfolgen (gilt nur für selbstansaugende, intern betriebene Abschäumer).

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sango nutri-comPlex 500ml
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sango nutri-complete 500ml
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kinko zeoklin (Medium zur Zeolith-Filterung) 3-5mm 1000g

Material: thermisch aktivierter Naturzeolith, > 90% Klinoptilolithanteil

Verfügbare Korngrößen: 8-32 mm Mischung, 2,5/3-5 mm Mischung, 1-2,5 mm Mischung

kinko zeoklin ist erhältlich in 500 g und 1000 g HDPE Beuteln.

8-32 mm: 500 g entsprechen ca. 600 mL (ausreichend für ca. 300 L Aquarien 6-8 Wochen), 1000 g entsprechen ca. 1,2 L (ausreichend für ca. 500 L Aquarien, 6-8 Wochen).

2,5-5 mm: 500 g entsprechen ca. 550 mL (ausreichend für ca. 400-500 L Aquarien, 6-8 Wochen); 1000 g entsprechen ca. 1,1 L (ausreichend für ca. 700-800 L Aquarien, 6-8 Wochen).

1-2,5 mm: 500 g entsprechen ca. 500 mL (ausreichend für ca. 700 L Aquarien, 6-8 Wochen), 1000 g entsprechen ca. 1,0 L (ausreichend für ca. 1000-1500 L Aquarien, 6-8 Wochen).


Wirkungs- und Funktionsweise:

Die Zeolithfilterung ist eine in Ihrer Wirkungsweise komplexe und zugleich äußerst effektive Methode zur Minimierung von in Meerwasser gelösten anorganischen Nährstoffe wie Ammonium (NH4+) oder ortho-Phosphat. Allerdings ist diese Methode auch keine Wunderwaffe, die für jedes Aquarium eine vergleichbar gute Wirkung erzielt. In Anlehnung an die zur erfolgreichen Anwendung eines jeden adsorptiven Filtermediums notwendigen optimalen Umgebungsvoraussetzungen, stellt die Zeolithfilterung im Vergleich zu Aktivkohle oder zu Anionenadsorbern die höchsten Anforderungen.

sangokai kinko zeoklin ist ein natürliches, thermisch aktiviertes Zeolithmaterial, das geologisch in die Gruppe der Klinoptilolithe eingeordnet wird. Ein Klinoptilolith kann als ionenaustauschwirksames Mineral mit verschiedenen Austauschionen abgebunden sein, z.B. mit Natrium (Na+, Natrium-Klinoptilolith), Kalium (K+, Kalium-Klinoptilolith), oder Calcium (Ca2+-Klinoptilolith). Typischerweise hat ein Klinoptilolith eine hohe Bindungsaffinität zu Ammonium, so dass auf der Interaktionsfläche eine Anlagerung von Ammonium unter gleichzeitiger Abspaltung des jeweiligen Austauschions stattfindet. Darüber hinaus enthält kinko zeoklin auch weitere mineralische Einschlüsse, darunter auch Eisen- und Manganoxide, die unabhängig von der Ionenaustauschwirkung des Klinoptiloliths, im Wasser gelöstes anorganisches ortho-Phosphat binden können. Somit zeigt dieses Filtermaterial neben der direkten Wirkung innerhalb des Stickstoffkreislaufs auch ein erweitertes Anwendungsspektrum bei der Kontrolle der Phosphatkonzentration.

zeoklin ist in drei verschiedenen Korngrößenfraktionen verfügbar: grobe Mischfraktion 8-32 mm, eine kleinkörnige Fraktion mit 3-5 mm Korngröße, sowie eine feine Körnung mit 1-2 mm Korngröße. Wie bei allen adsorptiven Filtermedien gilt auch hier für ein definiertes Filtervolumen, dass die verfügbare Oberfläche dann zunimmt, wenn sich die Korngröße des Materials verkleinert. Bezogen auf 1 L Material ist entsprechend die verfügbare Oberfläche für die 1-2 mm Körnung größer als bei der 3-5, und diese wiederum größer im Vergleich zur 8-32 mm Körnung. Gleichzeitig bedeutet eine geringe Korngröße eine höhere Verdichtungsgefahr, so dass die Pumpendruckleistung bei einer gleichbleibenden Förderleistung entsprechend hoch sein muß. Auch gilt der Befreiung des Materials von partikulären Einlagerung bei einer kleinen Körnung eine größere Aufmerksamkeit, so dass diesbezüglich die 8-32 mm Körnung von Vorteil ist (dafür ist aber die Gesamtoberfläche niedriger).

Bezüglich der Auswahl der Korngröße würde zeoklin in der 8-32 mm Körnung unbedingt in speziellen Zeolithfiltern zur erfolgreichen Anwendung kommen, die über einen Reinigungsmechanismus verfügen (dazu mehr auf der Infoseite Nr. 2). Bei einer hohen Ammoniumbelastung des Aquariensystems, z.B. bedingt durch einen hohen Fischbesatz, oder bei einem hohen organisch-partikulären Nährstoffgehalt (Aquarien mit einer Standzeit von > 2 Jahren), ist die 1-2,5 mm oder die 3-5 mm Körnung aufgrund der größeren Interaktionsfläche zu bevorzugen, wobei diese Körnungen in einem Fließ-/Wirbelbettfilter anzuwenden sind. Eine hohe Durchlfußrate von 400-500 L/h sorgt hierbei für eine gute Entlastung solcher Aquariensysteme, wobei die Durchflußraten auch individuell niedriger eingestellt werden können/müssen, wenn die Nährstoffe Nitrat und/oder Phosphat stark abgesenkt sind.

Die 8-32 mm Körnung ist sowohl für den klassischen Wirbelbettfilter, v.a. aber für den speziellen Zeolithfilter geeignet, und kann hier in Kombination mit Nährstoffmedien wie sangokai shoku nutribacter I zur biologischen Nährstoffeliminierung sehr einfach und erfolgreich eingesetzt werden (siehe Seite 2). Eine möglichst tägliche Reinigung des Zeolithfilters, bzw. regelmäßiges Beklopfen des Wirbelbettfilters alle 1-2 Tage, sorgt für die entsprechende Befreiung von zeoklin von partikulären Einlagerungen. Die Anforderungen an die Pumpenleistung ist bei dieser Korngröße geringer, weil das Lückensystem im Filter größer und damit auch der materialbedingte Gegendruck niedriger ist. Korallenriffaquarien mit einem normalen bis geringen Fischbesatz, und v.a. sehr rein gestaltete Aquarien mit einer Dominanz an kleinpolypigen Steinkorallen (SPS), würden die 8-32 mm Körnung in Kombination mit shoku nutribacter I bevorzugen. Die Durchflußrate für die 8-32 mm Körnung liegt bei ca. 350-400 L/h und sollte ein Maximum von ca. 500 L/h nicht überschreiten. Im Falle von Mangelerscheinungen an den Korallen ist es ratsam, die Durchflußrate im Filter auf ca. 200 L/h zu reduzieren. Für die feineren Körnungen (1-2 mm, 3-5 mm) sollte die Durchflußrate generell nicht höher sein als 250-300 L/h, da die Gesamtoberfläche und der hohe Materialabrieb hier vergleichsweise sehr hoch ist.

zeoklin ist ein sehr leistungsfähiges Material, das insbesondere in frisch eingerichten und jungen Aquarien hervorragende Ergebnisse erzielt. Allerdings muss der Aquarianer stets wachsam sein, wenn es darum geht, Nährstoffmangelsituationen zu verhindern. Dementsprechend sollten insbesondere junge Aquarien zunächst nur mit einer geringen Zeolithmenge betrieben werden, die dann ggf. bei Bedarf weiter gesteigert werden kann.

Folgende Dosiermengen und Durchflußraten sollten eingehalten werden:

1. Durchflußrate: eine für den Einsatz von zeoklin ausgewählte Filtereinheit sollte mit einer stündlichen Volumenrate von 300-400 L/h, maximal 500 L/h für die 8-32 mm Körnung, und 200-300 L/h für die feineren Körnungen betrieben werden. Die meisten zylindrischen Wirbelbettfilter mit einer maximalen Bauhöhe von ca. 30 cm können in der Regel mit einer Pumpe bestückt werden, die eine Nennleistung von ca. 1000 L/h aufweist. Je höher ein Wirbelbett- oder Zeolithfilter ist, desto leistungsfähiger muss die Betriebspumpe sein, sowohl was die Nennleistung an gefördertem Wasservolumen pro Stunde angeht, als auch die Druckleistung bezogen auf eine auf der Pumpe lastenden Wassersäule.

Eine zu hohe Durchflußrate erzeugt einen zu starken Materialabrieb, der ggf. die Eiweißabschäumung überlastet und sich dadurch im Aquariensystem unter potentieller Rücklösung der gebundenen Nährstoffe ablagert. Bezüglich des Materialabriebs und einer effizienten Entfernung von Abriebpartikeln sollte der Zeolithfilter generell in unmittelbarer Nähe des Eiweißabschäumers platziert werden, damit dieser den Abrieb und die daran gebundenen Nährstoffe sicher entfernen kann.

2. Dosiermengen pro 100 L Aquarienwasser:

Achtung: feine Körnungen sind für den Betrieb im Fließbettfilter oder im Filtersack geeignet, 8-32 mm Körnung ist für Fließbettfilter und Zeolithfilter geeignet.

Anfangsdosierung: max. 50 mL (feine Körnungen), bzw. max. 100 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L für ca. 2 Wochen. In jungen (< 12 Monate Standzeit) und frisch eingerichteten Aquarien sollte nur die Hälfte gebraucht werden!

Folgedosierung: ca. 75 mL (feine Körnungen), bzw. 150 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L für weitere 2-3 Wochen.

Langzeitdosierung: 75-max. 100 mL (1-2,5 mm), 150-max. 200 mL (2,5-5 mm), bzw. 200-max. 250 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L Wasser.

Da sich die Zeolithoberfläche bedingt durch den hohen Wasserdurchfluß im Filterreaktor kontinuierlich abreibt, sollte das Material zu 2/3 alle 6-8 Wochen getauscht werden. Um den nährstoff- und biofilmbeladenen Abrieb (siehe Infoseite 2) effizient aus dem Wasser entfernen zu können, sollte der Auslauf aus dem Zeolithfilter möglichst nahe der Ansaugungseite des Eiweißabschäumers erfolgen (gilt nur für selbstansaugende, intern betriebene Abschäumer).

24,42 CHF
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kinko zeoklin (Medium zur Zeolith-Filterung) 1-2mm 1000g

Material: thermisch aktivierter Naturzeolith, > 90% Klinoptilolithanteil

Verfügbare Korngrößen: 8-32 mm Mischung, 2,5/3-5 mm Mischung, 1-2,5 mm Mischung

kinko zeoklin ist erhältlich in 500 g und 1000 g HDPE Beuteln.

8-32 mm: 500 g entsprechen ca. 600 mL (ausreichend für ca. 300 L Aquarien 6-8 Wochen), 1000 g entsprechen ca. 1,2 L (ausreichend für ca. 500 L Aquarien, 6-8 Wochen).

2,5-5 mm: 500 g entsprechen ca. 550 mL (ausreichend für ca. 400-500 L Aquarien, 6-8 Wochen); 1000 g entsprechen ca. 1,1 L (ausreichend für ca. 700-800 L Aquarien, 6-8 Wochen).

1-2,5 mm: 500 g entsprechen ca. 500 mL (ausreichend für ca. 700 L Aquarien, 6-8 Wochen), 1000 g entsprechen ca. 1,0 L (ausreichend für ca. 1000-1500 L Aquarien, 6-8 Wochen).


Wirkungs- und Funktionsweise:

Die Zeolithfilterung ist eine in Ihrer Wirkungsweise komplexe und zugleich äußerst effektive Methode zur Minimierung von in Meerwasser gelösten anorganischen Nährstoffe wie Ammonium (NH4+) oder ortho-Phosphat. Allerdings ist diese Methode auch keine Wunderwaffe, die für jedes Aquarium eine vergleichbar gute Wirkung erzielt. In Anlehnung an die zur erfolgreichen Anwendung eines jeden adsorptiven Filtermediums notwendigen optimalen Umgebungsvoraussetzungen, stellt die Zeolithfilterung im Vergleich zu Aktivkohle oder zu Anionenadsorbern die höchsten Anforderungen.

sangokai kinko zeoklin ist ein natürliches, thermisch aktiviertes Zeolithmaterial, das geologisch in die Gruppe der Klinoptilolithe eingeordnet wird. Ein Klinoptilolith kann als ionenaustauschwirksames Mineral mit verschiedenen Austauschionen abgebunden sein, z.B. mit Natrium (Na+, Natrium-Klinoptilolith), Kalium (K+, Kalium-Klinoptilolith), oder Calcium (Ca2+-Klinoptilolith). Typischerweise hat ein Klinoptilolith eine hohe Bindungsaffinität zu Ammonium, so dass auf der Interaktionsfläche eine Anlagerung von Ammonium unter gleichzeitiger Abspaltung des jeweiligen Austauschions stattfindet. Darüber hinaus enthält kinko zeoklin auch weitere mineralische Einschlüsse, darunter auch Eisen- und Manganoxide, die unabhängig von der Ionenaustauschwirkung des Klinoptiloliths, im Wasser gelöstes anorganisches ortho-Phosphat binden können. Somit zeigt dieses Filtermaterial neben der direkten Wirkung innerhalb des Stickstoffkreislaufs auch ein erweitertes Anwendungsspektrum bei der Kontrolle der Phosphatkonzentration.

zeoklin ist in drei verschiedenen Korngrößenfraktionen verfügbar: grobe Mischfraktion 8-32 mm, eine kleinkörnige Fraktion mit 3-5 mm Korngröße, sowie eine feine Körnung mit 1-2 mm Korngröße. Wie bei allen adsorptiven Filtermedien gilt auch hier für ein definiertes Filtervolumen, dass die verfügbare Oberfläche dann zunimmt, wenn sich die Korngröße des Materials verkleinert. Bezogen auf 1 L Material ist entsprechend die verfügbare Oberfläche für die 1-2 mm Körnung größer als bei der 3-5, und diese wiederum größer im Vergleich zur 8-32 mm Körnung. Gleichzeitig bedeutet eine geringe Korngröße eine höhere Verdichtungsgefahr, so dass die Pumpendruckleistung bei einer gleichbleibenden Förderleistung entsprechend hoch sein muß. Auch gilt der Befreiung des Materials von partikulären Einlagerung bei einer kleinen Körnung eine größere Aufmerksamkeit, so dass diesbezüglich die 8-32 mm Körnung von Vorteil ist (dafür ist aber die Gesamtoberfläche niedriger).

Bezüglich der Auswahl der Korngröße würde zeoklin in der 8-32 mm Körnung unbedingt in speziellen Zeolithfiltern zur erfolgreichen Anwendung kommen, die über einen Reinigungsmechanismus verfügen (dazu mehr auf der Infoseite Nr. 2). Bei einer hohen Ammoniumbelastung des Aquariensystems, z.B. bedingt durch einen hohen Fischbesatz, oder bei einem hohen organisch-partikulären Nährstoffgehalt (Aquarien mit einer Standzeit von > 2 Jahren), ist die 1-2,5 mm oder die 3-5 mm Körnung aufgrund der größeren Interaktionsfläche zu bevorzugen, wobei diese Körnungen in einem Fließ-/Wirbelbettfilter anzuwenden sind. Eine hohe Durchlfußrate von 400-500 L/h sorgt hierbei für eine gute Entlastung solcher Aquariensysteme, wobei die Durchflußraten auch individuell niedriger eingestellt werden können/müssen, wenn die Nährstoffe Nitrat und/oder Phosphat stark abgesenkt sind.

Die 8-32 mm Körnung ist sowohl für den klassischen Wirbelbettfilter, v.a. aber für den speziellen Zeolithfilter geeignet, und kann hier in Kombination mit Nährstoffmedien wie sangokai shoku nutribacter I zur biologischen Nährstoffeliminierung sehr einfach und erfolgreich eingesetzt werden (siehe Seite 2). Eine möglichst tägliche Reinigung des Zeolithfilters, bzw. regelmäßiges Beklopfen des Wirbelbettfilters alle 1-2 Tage, sorgt für die entsprechende Befreiung von zeoklin von partikulären Einlagerungen. Die Anforderungen an die Pumpenleistung ist bei dieser Korngröße geringer, weil das Lückensystem im Filter größer und damit auch der materialbedingte Gegendruck niedriger ist. Korallenriffaquarien mit einem normalen bis geringen Fischbesatz, und v.a. sehr rein gestaltete Aquarien mit einer Dominanz an kleinpolypigen Steinkorallen (SPS), würden die 8-32 mm Körnung in Kombination mit shoku nutribacter I bevorzugen. Die Durchflußrate für die 8-32 mm Körnung liegt bei ca. 350-400 L/h und sollte ein Maximum von ca. 500 L/h nicht überschreiten. Im Falle von Mangelerscheinungen an den Korallen ist es ratsam, die Durchflußrate im Filter auf ca. 200 L/h zu reduzieren. Für die feineren Körnungen (1-2 mm, 3-5 mm) sollte die Durchflußrate generell nicht höher sein als 250-300 L/h, da die Gesamtoberfläche und der hohe Materialabrieb hier vergleichsweise sehr hoch ist.

zeoklin ist ein sehr leistungsfähiges Material, das insbesondere in frisch eingerichten und jungen Aquarien hervorragende Ergebnisse erzielt. Allerdings muss der Aquarianer stets wachsam sein, wenn es darum geht, Nährstoffmangelsituationen zu verhindern. Dementsprechend sollten insbesondere junge Aquarien zunächst nur mit einer geringen Zeolithmenge betrieben werden, die dann ggf. bei Bedarf weiter gesteigert werden kann.

Folgende Dosiermengen und Durchflußraten sollten eingehalten werden:

1. Durchflußrate: eine für den Einsatz von zeoklin ausgewählte Filtereinheit sollte mit einer stündlichen Volumenrate von 300-400 L/h, maximal 500 L/h für die 8-32 mm Körnung, und 200-300 L/h für die feineren Körnungen betrieben werden. Die meisten zylindrischen Wirbelbettfilter mit einer maximalen Bauhöhe von ca. 30 cm können in der Regel mit einer Pumpe bestückt werden, die eine Nennleistung von ca. 1000 L/h aufweist. Je höher ein Wirbelbett- oder Zeolithfilter ist, desto leistungsfähiger muss die Betriebspumpe sein, sowohl was die Nennleistung an gefördertem Wasservolumen pro Stunde angeht, als auch die Druckleistung bezogen auf eine auf der Pumpe lastenden Wassersäule.

Eine zu hohe Durchflußrate erzeugt einen zu starken Materialabrieb, der ggf. die Eiweißabschäumung überlastet und sich dadurch im Aquariensystem unter potentieller Rücklösung der gebundenen Nährstoffe ablagert. Bezüglich des Materialabriebs und einer effizienten Entfernung von Abriebpartikeln sollte der Zeolithfilter generell in unmittelbarer Nähe des Eiweißabschäumers platziert werden, damit dieser den Abrieb und die daran gebundenen Nährstoffe sicher entfernen kann.

2. Dosiermengen pro 100 L Aquarienwasser:

Achtung: feine Körnungen sind für den Betrieb im Fließbettfilter oder im Filtersack geeignet, 8-32 mm Körnung ist für Fließbettfilter und Zeolithfilter geeignet.

Anfangsdosierung: max. 50 mL (feine Körnungen), bzw. max. 100 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L für ca. 2 Wochen. In jungen (< 12 Monate Standzeit) und frisch eingerichteten Aquarien sollte nur die Hälfte gebraucht werden!

Folgedosierung: ca. 75 mL (feine Körnungen), bzw. 150 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L für weitere 2-3 Wochen.

Langzeitdosierung: 75-max. 100 mL (1-2,5 mm), 150-max. 200 mL (2,5-5 mm), bzw. 200-max. 250 mL (8-32 mm) zeoklin pro 100 L Wasser.

Da sich die Zeolithoberfläche bedingt durch den hohen Wasserdurchfluß im Filterreaktor kontinuierlich abreibt, sollte das Material zu 2/3 alle 6-8 Wochen getauscht werden. Um den nährstoff- und biofilmbeladenen Abrieb (siehe Infoseite 2) effizient aus dem Wasser entfernen zu können, sollte der Auslauf aus dem Zeolithfilter möglichst nahe der Ansaugungseite des Eiweißabschäumers erfolgen (gilt nur für selbstansaugende, intern betriebene Abschäumer).

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